Bei Nichtlinearen Systemen handelt es sich um eine revolutionäre Untersuchungsmethode, welche von Quantenphysikern entdeckt und entwickelt wurde.

Im wissenschaftlichen Sinn spricht man von einem Nichtlinearen System, wenn ein System auf ein bestimmtes Eingangssignal mit unterschiedlichen Ausgangssignalen reagieren kann.

Der Mensch an sich ist selbst ein solches Nichtlineares System, denn jeder Mensch reagiert auf den gleichen Reiz in unterschiedlicher Art und Weise. Seine Reaktion auf ein bestimmtes Ereignis ist nicht linear – je nach Gemütszustand, vergangenen Erfahrungen oder Situation reagiert er anders auf einen bestimmten Reiz. Stellen Sie sich vor, jemand wird von einer Person handgreiflich angegriffen. Wäre der Mensch ein lineares System, wäre seine Reaktion auf diesen Vorfall eindeutig vorhersehbar. Tatsächlich jedoch reagiert jeder Mensch anders auf einen solchen Vorfall. Vielleicht schlägt er zurück, eventuell läuft er aber auch ängstlich davon. Auf das Eingangssignal „Angriff“ können also mehrere Ausgangssignale als Reaktion folgen.

Ebenso unterschiedlich wie auf die geschilderte Situation reagieren wir Menschen auch auf Reize, die unserem Organismus schaden können. Solche Reize können Bakterien, Viren, Stress, Strahlung, Kälte, Hitze, Angst, Staub, Pollen etc. sein. Die Auswirkungen dieser Reize sehen bei jedem Individuum jedoch anders aus. Mittels technischer Geräte ist es möglich, diese Auswirkungen bei jedem Einzelnen zu analysieren.